Alexander Mäurer

Der 1987 in Koblenz geborene Softwareentwickler ist einer der Gründungsväter der Theatergruppe Da Capo Mülheim-Kärlich. Seit 2012 begleitet er jede Produktion der Truppe und steht dabei jedes Jahr selbst als Schauspieler auf der Bühne. Seit Bestehen der Gruppe ist Alexander Mäurer der erste Vorsitzende des Vereins.

Alexander Mäurer als „Jim Watt“ bei Job Suey (2014)

Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler übernimmt er bei der Theatergruppe auch federführend die Gestaltung von Plakaten, Flyern und Eintrittskarten. Außer seiner Leidenschaft fürs Theaterspielen gehören auch Musik und Fotografie zu seinen großen Hobbys. So kommt es, dass die meisten Fotos, die während den Proben und für die Plakate angefertigt werden, durch seinen Finger auf dem Auslöser entstehen. Ein Großteil der Musik, die während den Aufführungen zu hören ist, entspringt Alexanders Köpfchen.

Mit der Gema stehe ich, seit ich weiß, was das ist – spätestens seit YouTube – auf Kriegsfuß. Ich lege großen Wert darauf, dass kein Cent, den wir beim Theater einspielen, für die Verwendung von Musik drauf geht. Andere mögen gerne kommerzielle Werke abspielen und darauf hoffen, dass es niemand merkt. Mir ist das zu heikel. Dann lieber laut und deutlich den musikalischen Mittelfinger auspacken.

Produktionen bei Da Capo

In diesen Da Capo Spielzeiten stand Alexander Mäurer als Schauspieler auf der Bühne:

Trivia

Der von den anderen Gruppenmitgliedern (scherzhaft?) Diktator genannte Alexander Mäurer legt laut eigener Aussage großen Wert darauf, jedes Jahr mindestens einmal möglichst nackt auf der Bühne zu stehen. Bis auf die Vorstellung von Die Maus, in der er nur eine kleinere Nebenrolle übernahm, war er  bei jeder Aufführung wenigstens für einen kurzen Moment nur mit Boxershorts bekleidet.

2011 spielte er an seinem 24. Geburtstag eine Aufführung im Zustand vollkommener Trunkenheit. Obwohl er sich nicht mehr an den Beginn der Vorstellung erinnern kann, war er offenbar textsicher und so blieb die Trunkenheit bei den Zuschauern (und auch dem Regisseur) unbemerkt. Der damalige Spielleiter hatte sogar noch ein Lob übrig: „So locker wie heute warst du noch nie!“

Fotos von Alexander Mäurer